Der Salon der Perspektiven veröffentlicht wieder ein Printmagazin!
Diesmal erscheint unser Magazin beim Verlag edition_assemblage zum Thema Arbeit + Illusion.

Wir haben Beiträge gesucht, die sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Arbeit beschäftigen. Kann Arbeit Widerstand sein? Und ist die Verweigerung von Arbeit auch ein Job? Und kann beruflich alles erreicht werden, weil in der digitalen Blase so viel möglich scheint? Arbeit durchdringt alle Lebensbereiche und meint nicht nur die kapitalistische Erwerbsarbeit. Care-Arbeit und Emotional Labor gehören ebenso dazu wie das Aushandeln von Widersprüchen und das Paradox Arbeit selbst: Sich den Freiraum nehmen, (Erwerbs)Arbeit zu kritisieren und zeitgleich Arbeit als Privileg (und Menschenrecht) anzuerkennen.

Mit Arbeit + Illusion wollen wir insbesondere diejenigen, die von Mehrfachunterdrückungen betroffen sind, ansprechen: Schwarze FLINTA, indigene FLINTA und FLINTA of Color, die in Deutschland Erfahrungen mit Rassismus und/oder Antisemitismus machen. Damit sind u. a. Menschen afrikanischer oder asiatischer Herkunft, Muslim*innen, Rom*nja und Sint*ezza, Jüdinnen*Juden, Menschen mit Migrationsgeschichte gemeint.

In hybriden und interaktiven Formaten laden wir zur kritischen Diskussion zu diesem Thema ein. Im Februar 2022 fand der erste online Talk mit Melmun Bajarchuu und Meryem Choukri statt. Die Veranstaltung wurde von Fatima Khan moderiert.

Ankündigung zum online Talk Arbeit und Illusion.
Das Salon-Team beim Kuratieren der neuen Publikation zum Thema Arbeit und Illusion.

Arbeit und Illusion ist ein Projekt vom Salon der Perspektiven, gefördert vom Fonds Soziokultur e.V., Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, Soziokultur NRW, Förderfonds Interkultur Ruhr/RVR. In Kooperation mit edition assemblage.